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Im mecklenburgischen Dorf Alt Rehse in der Nähe Neubrandenburgs ließ der Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund (NSDÄB) ab 1934 die „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ errichten.

Mit der umfassenden Aufarbeitung wird ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus geleistet. Der Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse will aber nicht nur die Geschichte präsentieren, sondern neue Akzente im wissenschaftlichen, pädagogischen und touristischen Angebot setzen. Der GeDenkOrt wird eine Dauerausstellung zur Geschichte und Bedeutung der „Führerschule“ und thematisch ergänzende Wechselausstellungen bieten.

Die Karte zeigt Gedenkstätten und Dokumentationszentren an Orten der NS-„Euthanasie“ und an „NS-Täterorten“.

Die Karte zeigt Gedenkstätten und Dokumentationszentren an Orten der NS-„Euthanasie“ und an „NS-Täterorten“.

Der LernOrt wird die begleitende historisch-politische Bildungsarbeit zur Geschichte und Gegenwart von Medizinethik leisten. Interessierte werden an Führungen, Kursen und Seminaren teilnehmen können. Insbesondere Mitglieder der medizinischen Berufe
werden Angebote zur beruflichen Weiterbildung finden. Kulturelle Aktivitäten wie Lesungen, Vorträge und musikalische Veranstaltungen werden das Angebot abrunden. Die Aufnahme in die Bundesgedenkstättenförderung ist Ausdruck der einzigartigen Bedeutung des Ortes in der deutschen und der internationalen Gedenkstättenlandschaft und würdigt das Profil des Lern- und GeDenkOrtes Alt Rehse.

Eröffnung der ersten Dauerausstellung 2002 im alten Gutshaus in Alt Rehse

Eröffnung der ersten Dauerausstellung 2002 im alten Gutshaus in Alt Rehse

 

Beachten Sie bitte die Tagung der EBB Alt Rehse: DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN. Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie vom 9. – 10. Juni 2017. Informationen dazu hier